Hochzeitsplanerschule

Yvonne Hochheuser, Hochzeitsprofi

Geschichte

Geschichte

Es war einmal…

…eine Frau Mitte 30, die ihren lukrativen und spannenden Job im internationalen Marketing der Daniel Swarovski Corporation an den Nagel hängte um sich als Hochzeitsplanerin selbständig zu machen – nicht wenige haben darüber den Kopf geschüttelt! Ich aber wollte ganz einfach mehr Zeit haben für meine Jungs (Jg. 2004 und 2006) und habe eine Möglichkeit gesucht, von zuhause aus selbständig zu arbeiten – in einem Gebiet, das mir liegt: Hochzeiten! Zu diesen hatte ich ein ganz spezielles Verhältnis: 2004 hatte ich zum 3. Mal geheiratet – manche brauchen mehrere Anläufe um den Mann des Lebens zu finden! Ich hatte dabei am eigenen Leib erfahren, dass die Organisation einer Hochzeit sehr zeitintensiv und anstrengend ist – sogar, wenn man es nicht zum ersten Mal macht! Jede einzelne Hochzeitsorganisation war eine echte Herausforderung gewesen und als Gast bei Hochzeiten von Freunden stellte ich immer wieder fest, dass nicht alle Menschen gleich viel Talent für die Hochzeitsplanung mitbringen. Also beschloss ich, mich als Hochzeitsplaner anzubieten – mit meiner eigenen Erfahrung und derjenigen, die ich in meiner Laufbahn bei der Organisation von Events gesammelt hatte, brachte ich immerhin bessere Voraussetzungen mit als die Brautpaare, die zum ersten Mal einen grösseren Event organisierten. Ich gründete Hochheuser Hochzeitsplanung (www.hochzeitsplanung.ch) Ende 2006.

Anfangs 2007 präsentierte ich mich an der Hochzeitsmesse in Zürich (damals noch die „Trau Dich“ im Kongresshaus) und zog dabei auch gleich die ersten Aufträge an Land. Ich durfte mehrere Hochzeiten organisieren und lernte dabei enorm viel - „Learning by doing“! Ich lernte u.a. schnell, dass es etwas ganz anderes ist, eine Hochzeit für Menschen zu organisieren, die einem dafür bezahlten, als die eigene oder eine im Freundeskreis. Als 2008 meine Branchenkollegin Evelyne Schärer auf mich zukam und mir vorschlug, zusammen einen Verband für Hochzeitsplaner zu gründen um die Branche zu stärken war ich sofort dabei. Wir waren uns einig, dass es unbedingt eine Ausbildung für Hochzeitsplaner brauchte: Es gab inzwischen einige Anbieter auf dem Markt Schweiz, die als Hochzeitsplaner ihre Dienste anboten, von Tuten und Blasen aber keine Ahnung hatten. So gründeten wir 2008 den „Verband Unabhängiger Schweizerischer Hochzeitsplaner“ (www.vush.ch) und gingen kurz darauf auf das renommierte Marketinginstitut SAWI (www.sawi.com) zu mit der Absicht, dort einen Lehrgang für Hochzeitsplaner anzubieten. Ich selbst hatte dort vor Jahren die Schulbank gedrückt, dort auch schon doziert und als Anbieter einer beliebten Eventplanerausbildung schien uns das SAWI der richtige Partner. Das SAWI war zum Glück auch dieser Meinung und so konzipierte ich für VUSH/SAWI einen Lehrgang, den wir 2010 zum ersten Mal anboten – mit mir als Kursleiterin und Hauptdozentin. Der erste Lehrgang war mit sofort ausgebucht und ein voller Erfolg: Viele der Schülerinnen des ersten Lehrgangs sind heute noch erfolgreich in der Schweizer Hochzeitsszene verankert.

Die Geburt war geglückt und oft denke ich an diesen ersten Lehrgang zurück, den ich mit viel Begeisterung, aber längst nicht mit dem Know-How, das ich heute habe, begleitet habe. Auf den ersten folgte der zweite, dann der dritte, der vierte….8 Lehrgänge habe ich am SAWI geleitet und war stets auch als Hauptdozentin tätig. In jeden sind wieder neue Erfahrungen eingeflossen – solche, die ich als Hochzeitsplanerin aber auch als Dozentin und Schulleiterin gemacht habe. Und als Trauungsgestalterin: 2011 hatte ich mich nach jahrelanger Zusammenarbeit mit dem Pionier der Trauungsgestalter, Nicolas Lindt, auch als solche erfolgreich etabliert und bot meine Dienste als Traurednerin unter www.trauungszeremonie.ch erfolgreich an. Damit hatte ich die Gelegenheit, Hochzeiten noch aus einem anderen Blickwinkel als demjenigen der Braut, eines Gastes oder als Hochzeitsplaner zu betrachten: Als Hochzeitsdienstleister; der nicht nur gute Erfahrungen mit Hochzeitsplanern macht... 2017 beschlossen wir im VUSH, die Zusammenarbeit mit dem SAWI aufzugeben: Die Ausbildungslandschaft in der Schweiz hatte sich verändert und damit auch die Anforderungen der Kundschaft. Es war Zeit, zu neuen Ufern aufzubrechen und das taten wir mit dem ersten Lehrgang in Eigenregie, der im Herbst 2017 startete und den wiederum ich konzipiert hatte und leitete. Genau wie der erste Lehrgang am SAWI war auch dieser ein Riesenerfolg: Sofort ausgebucht bescherte er uns rundum positive Feedbacks von allen Seiten, nicht zuletzt, weil wir nicht mehr länger an einem Standort, sondern in verschiedenen Hochzeitslokalitäten in der Deutschschweiz unterrichteten und damit sowohl Schüler wie Partner begeisterten. Als Verband zeigte er uns aber auch unsere Grenzen auf - im Herbst 2018 wurde an der VUSH Mitgliederversammlung beschlossen, vorläufig keinen eigenen Lehrgang mehr anzubieten. Ich war darüber nicht unglücklich, 2018 war für mich mit Hochzeiten, Trauungen, der Organisation und Leitung des Lehrgangs und der Arbeit als Präsidentin des VUSH ein äusserst anstrengendes Jahr gewesen und ich hatte beschlossen, dass es nach 10 Jahren im VUSH Vorstand nun auch Zeit war, zurückzutreten: Jüngere Kräfte sollten den VUSH in die Zukunft führen! Auf einen Schlag fielen mehrere Pflichten von mir ab und ich genoss es im Herbst 2018 sehr, zum ersten Mal seit 10 Jahren nicht jeden Samstag Schule zu geben oder diese zu begleiten. Bereits Anfangs 2019 vermisste ich dann aber den Austausch mit den Schülern und rasch war klar: Ich will wieder unterrichten. Diesmal aber in meiner eigenen Schule – ich schätze die Selbstständigkeit sehr und wollte auch auf diesem Bereich kompromisslos arbeiten können; ich wollte das Beste aus den bisherigen Lehrgängen mitnehmen und auf alles Überflüssige verzichten. Und so wurde Yvonne’s Hochzeitsplanerschule im Februar 2019 geboren. Im Oktober 2019 durfte ich dann meinen ersten eigenen Lehrgang beginnen – an einem der schönsten Hochzeitsorte der Schweiz, in der Krone in Regensdorf und mit topmotivierten Teilnehmerinnen. Der Kreis war klein, aber fein – viele hatten sich für den Lehrgang interessiert, konnten aber an den fixen Daten nicht teilnehmen. Das hat mich dazu bewogen, künftig den Lehrgang in anderer Form anzubieten – mit dem selben Inhalt, aber in anderer Form: Als Fernstudium! So ist der Ein- (und auch der Ausstieg) jederzeit möglich, die Betreuung erfolgt individuell und auch ich darf am Samstag mal Pause machen…



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yvonne@hochzeitsplanerschule.ch

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